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Dirk Josczok   Alan Marks   LOOM   Johannes Schmölling   Hubertus von Puttkamer

Dirk Josczok

JOSCZOK, Dirk
1960 in Düsseldorf geboren.
Förderung durch das Literaturbüro NRW.
Dramaturgische Arbeit an einem freien Theater in Bonn.
1985 Übersiedlung nach Berlin (West).
Mitarbeit an verschiedenen Theater- und Filmprojekten.
Ab 1987 hauptberuflich als Autor tätig.
1988 Einladung zum II. Seminar für Drehbuchautoren (Bertelsmann-Stiftung/FFA/VS),
1989 Stipendiat der IV. Berliner Drehbuchwerkstatt,
1990 Stipendium des Künstlerdorfes Schöppingen.
Hörspiele:
Die Lüge (WDR '82), Das Kalorienprogramm (BR '82), Vorbeugende Maßnahme (NDR '84), Forst (SWF '85), Service (WDR '87), MfG (SFB '88), Cash (SFB '88), Der Namenlosen Heimat (SFB '88), Zweite Hand (SFB '88), Altes Eisen (RB '89), Brutus (RB '89),Virus (WDR '89), Strom (WDR '89), Vierzig (WDR '90), Holly-wood (SFB '91), Walkmen (WDR '92), Chiffre, Chiffre (RB '93), Götterdämmerung (WDR/ORF '94 * als Hörspielkassette bei Goldmann-Primo), Lotto (WDR '95), Highway zum Horror (WDR '96), Kaltes Herz (SDR '96), Blind Date (RB '97), Mördergrube (WDR '98), Down Under (WDR '00),
Laufen (VIKTORIAPARK records '02), Easy Money (BR '02).
Funkerzählungen für WDR und BR.
Theaterstücke:
Vorbeugende Maßnahme (Grafenstein Verlag '87), Das Kalorienprogramm (Grafenstein Verlag '87), Verrückte Kinder (Uraufgeführt 1989 in Berlin).
Prosa in verschiedenen Zeitschriften sowie Anthologien der Verlage: Bastei, Goldmann, Heyne, Suhrkamp u.a. Zwei Kurzgeschichtensammlungen: "Kurz", Edition Hennwack/Berlin ('88), "Wortbruch", Sonnenbogen/ Berlin ('91).
Stoffentwicklung für Askania-Media, Dramaworks, Granada-Media, Novafilm.
Drehbücher:
Boomerang (Berliner Drehbuchwerkstatt '90), Killing Clown (gefördert durch Filmbüro Mülheim '96), Endlauf ("Zielfahnder"/Novafilm/Pro7 '98), Falsches Spiel ("Zielfahnder"/Novafilm/Pro7 '99), Top oder Flop ("Von der Rolle"/Askania-Media/SAT.1 '02).

Alan Marks

MARKS, Alan (1949 - 1995)
geboren in Chicago, wuchs in St. Louis auf. Er studierte an der Juilliard School New York bei Irwin Freundlich, später bei Leon Fleisher und Benjamin Kaplan.
Nach seinem Studiuim trat er als Solist mit Orchestern in New York, Cincinnati, Mexico City etc. auf. Er gewann mehrere Wettbewerbe in den USA und wurde 1979 Preisträger beim Concours Geza Anda in Zürich.
Seit 1981 lebte Alan Marks in Berlin. Er gab Konzerte in West- und Osteuropa, Israel und Japan. Er musizierte mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Radio-Symphonie-Orchester Berlin und dem Bayerischen Staatsorchester unter Dirigenten wie Gerd Albrecht, Daniel Barenboim, Charles Dutoit, Michael Gielen, Christoph Prick und Wolfgang Sawallisch; als Kammermusiker trat er unter anderem mit dem Brandis-Quartett, dem Kreuzberger Streichquartett, dem Scharoun-Ensemble, mit Catherine Gayer, David Levine, Leon Spierer, Karl Leister, Daniel Stabrawa und Jan Diesselhorst auf. Seine ständigen Duo-Partner waren Kolja Blacher und Miriam Fried. Mehrfach war Alan Marks Gast der Berliner Festwochen, unter anderem mit Werken Liszt.
Von Oktober 1992 bis zu seinem Tod am 12.07.1995 war er Professor für Klavier an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin.
1994 spielte er in zyklischer Folge im Kammermusiksaal Berlin elfeinhalb Klaviersonaten von Franz Schubert, deren tiefe Dramatik und poetische Schönheit Sie bei den Liveaufnahmen auf 6 CD's erleben können:
Alan Marks spielt Schubert - elfeinhalb Klaviersonaten.

Discographie (derzeit erhältlich):

  • Alan Marks spielt Schubert - elfeinhalb Klaviersonaten; (1994, Stokinger art producing, Berlin)
    Buy it here at VIKTORIAPARK records: order@viktoriapark-records.de
  • Alan Marks & Nerine Barrett: GOTTSCHALK - Piano Music for 2 and 4 hands; (2000, Nimbus)

  • Johannes Schmölling

    SCHMÖLLING, Johannes
    Johannes Schmoelling wurde im November 1950 im oldenburgischen Lohne geboren. Mit acht Jahren erhielt er Klavierunterricht und unternahm mit zwölf erste Versuche an der Kirchenorgel. Der phantastische Klang dieses majestätischen Instruments hat ihn in den nächsten Jahren mehr geprägt als das Klavierspiel. Mit 14 war er bereits Organist einer katholischen Kirche in Delmenhorst.

    Nach dem Abitur 1970 in Wilhelmshaven, reizte ihn der Beruf des Tonmeisters, die ideale Kombination einer musikalischen Ausbildung mit technischer Komponente. Im Herbst 1972 nahm er das Tonmeisterstudium an der Hochschule der Künste in Berlin auf.
    Nach Abschluß des Studiums 1978 begann er, sich mit der Elektronik zu beschäftigen. Ein logischer Schritt, der unter Anderem durch die intensive Orgelarbeit herbeigeführt war.

    Nach dem Studium folgte ein Job als Theater-Tonmeister bei der "Schaubühne am Halleschen Ufer" in Berlin. Dort lernte er mit Geräuschen, Klängen, Rauminstallationen und Licht umzugehen. Kenntnisse, die er heute noch in seiner Musik einsetzt.

    Mitte 1979 wurde er von Edgar Froese direkt vom Theater wegengagiert. Edgar Froese - Gründer der Elektronik-Band TANGERINE DREAM - war bestrebt die Band wieder in traditioneller Besetzung - drei Keyboarder - neu zu formieren.
    Bei TANGERINE DREAM blieb Schmoelling bis 1985. Neben Tourneen rund um den Globus entstanden in dieser Zeit diverse Studio- und Live Alben sowie Soundtracks zu Filmen aus amerikanischen Studios (u.a. Thief - Regie: Michael Mann, Legend - Regie: Ridley Scott) und deutschen Fernsehanstalten (z.B. Tatort).

    Mit dem Album Wuivend Riet" auf dem Erdenklang Label startete Schmoelling 1986 seine Solo-Laufbahn.
    1988 erschien das zweite Album "The Zoo Of Tranquillity" bei Theta/ Polygram in London. 1990 wurde dann das dritte Album "White Out" bei der Polydor in Hamburg veröffentlicht.

    Neben Studiomusiken im eigenen "Riet Studio" in Berlin-Kreuzberg entstanden von 1986 an diverse Hörspielproduktionen für die ARD - Rundfunkanstalten, vornehmlich zusammen mit dem Autor Martin Burckhardt.

    1990 komponierte Schmoelling die erste von drei Theatermusiken für die Schaubühne am Lehniner Platz zu dem Stück "Mütter und Söhne" von Javier Tomeo. 1992 folgte die Musik zu dem Theaterstück "Der Ohrenmaschinist" von Gerd Jonke und 1995 die Musik zu dem Stück "Kunst" von Jasmina Reza. Dieses Erfolgsstück dokumentiert die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur Felix Prader und Johannes Schmoelling.

    Seit 1993 entstanden Kompositionen zu Fernsehfilmen des Regisseurs Konrad Sabrautzky, unter anderem "Zu Treuen Händen" des ZDF (Grimme Preis 1996) und der ZDF-Krimi-Reihe "Ein Starkes Team" mit Maja Maranow und Florian Martens.

    1995 erschien das vierte Studioalbum "Lieder Ohne Worte - Songs No Words" wieder auf dem Erdenklang Label und 1998 das Album "The Zoo Of Tranquillity", das lange Zeit vergriffen war, in einer überarbeiteten Version.

    Die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Felix Prader setzte sich in der Inszenierung "Das Atelier" von Jean-Claude Grumberg am Renaissance-Theater in Berlin im Jahr 2000 fort. 2001 entstand am selben Theater die Musik zu Jasmina Reza's "Drei Mal Leben", wieder inszeniert von Felix Prader.

    Den lang gehegten Wunsch, sein eigenes Plattenlabel zu gründen, konnte Johannes Schmoelling im Jahre 2000 angehen. Als Initialveröffentlichung auf Viktoriapark Records - so der Name des neu gegründeten Labels - kam das seit 10 Jahren vergriffene Album "
    White Out" in einer überarbeiteten Fassung heraus. Zu der 1990er-Version kam ein Remix der jungen Künstler Ulrich Schnauss und Robert Wässer als Bonus-Track hinzu.
    Im Dezember 2002 folgte das zweite Album auf dem eigenen Label, das Hörstück "Laufen", Autor: Dirk Josczok, mit Musik von Johannes Schmoelling.

    Während des Jahres 2003 enstand das Album "Recycle Or Die", das genau am 9. November, Johannes' Geburtstag auf Viktoriapark Records erschien.
    Das Bestreben, neben Musiken auch wieder Hörspiele zu veröffentlichen, mündete 2004 in der Doppel-CD-Produktion "Weltmärchen - Weltmusik", eine Zusammenarbeit mit dem Autor und Künstler Hubertus von Puttkamer.

    Im Herbst 2005 begann Schmoelling die Arbeit an dem lang ersehnten, nach "Recycle Or Die", überfälligen neuen Album. Im August 2006 war es soweit; unter dem Namen "Instant City" kam die fünfte Veröffentlichung auf Viktoriapark Records heraus.

    2007 folgte die Anthologie "Images and Memory", eine Stückesammlung von 20 Jahren Solo-Musiken der Jahre 1986 - 2006.

    Im Juni 2008 wurde die zweite Anthologie, "Early Beginnings", veröffentlicht, die den Zeitraum von 1979 bis 1985 abdeckt.

    Am 9. Dezember 2009 veröffentlichte Johannes Schmoelling sein neues Studioalbum "A Thousand Times".

    2010 wurde das seit 1988 vergriffene Album "The Zoo Of Tranquillity", neu gemastert, wiederveröffentlicht,
    2011 folgte das Album "Time and Tide".

    Seit 2011 ist Schmoelling wieder Mitglied in einer Band. Zusammen mit Jerome Froese (Sohn von Tangerine Dream's Edgar Froese) und Rob Waters, bildet er die Gruppe LOOM, die in der Zwischenzeit bereits drei Veröffentlichungen auf Viktoriapark Records vorweisen kann:
    das neueste Album The Tree Hates The Forest (2013), die auf 500 Exemplare limitierte EP 200 002 (2013) und die Live-2-CD Scored (Live).

    Am 15. Oktober 2016 veröffentlichte Johannes Schmoelling sein neues Studioalbum "A Thousand Times Part 2", eine Fortführung seines erfolgreichen Albums "A Thousand Times" von 2009.




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